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Auf der ganzen Welt stapelt sich der Elektroschrott. Von alten Haushaltsgeräten, über kaputte Kopfhörer, bis hin zu ausgedienten Elektrokleingeräten – doch in ihnen stecken wertvolle Rohstoffe. Besonders alte Mobiltelefone stellen weltweit betrachtet in ihrer gesamten Menge einen enormen wirtschaftlichen und materiellen Wert dar.

Als fester Bestandteil ihrer Studien, nehmen die Student:innen der Bioökonomie und Sustainable Management & Technology am TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit an einem Workshop zum Thema „e-Waste“ teil. Im Rahmen des Moduls „Circular Economy“ wird den Studierenden das Bewusstsein für das Recycling elektronischer Geräte, die seltene Elemente und Metalle enthalten, vermittelt und die gesamte Lieferkette eines Smartphones kritisch analysiert. Unter der Leitung von Vanessa Heinrich, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Circular Economy, setzten sich die Student:innen kritisch mit der ökologischen und sozialen Fußabdruck eines Smartphones auseinander und diskutierten die problematischen Bedingungen und Folgen des Rohstoffabbaus.

Während des Workshops wurden alte Mobiltelefone geöffnet und in ihre Einzelteile zerlegt. Die kleinteilige Bauweise verdeutlichte schnell die Schwierigkeiten der Wiederverwertung, sowie die Wichtigkeit der verlängerten Nutzung und fachgerechten Entsorgung der mobilen Endgeräte. Abschluss des Seminars bildete ein interaktives Brainstorming, in dem die Bestandteile des Smartphones in Verbindung mit der Rohstoffgewinnung und Lieferkette gesetzt und Lösungen zur nachhaltigen Nutzung und Herstellung erarbeitet wurden.